avodaq AG und Cisco testen neue Kommunikationslösung
Die Intercompany Media Engine ist ein selbstlernendes System, das die firmenübergreifende Kommunikation auf eine neue Ebene bringt.
Die avodaq AG hat als erstes Unternehmen mit dem Hersteller Cisco die Intercompany Media Engine (IME) getestet. Hintergrund ist die Markteinführung des Cisco Unified Communications Managers (CUCM) 8.0, der den Einsatz von IME erst ermöglicht. IME ist ein selbstlernendes System, das die unternehmensübergreifende Kommunikation beispielsweise durch Videoübertragung vereinfachen und bereichern kann. Als Early-Field-Trial-Partner hatte avodaq den CUCM 8.0 bereits vor Markteinführung eingesetzt. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sind in die weitere Produktentwicklung eingeflossen, und Kunden können nun vom Wissensvorsprung der avodaq-Experten profitieren.
Im Februar hat Cisco, weltweit führender Netzwerkausrüster, seinen CUCM 8.0 vorgestellt. Neben grundsätzlichen Verbesserungen besitzt die neue Version eine Besonderheit: Sie ermöglicht den Einsatz der Intercompany Media Engine, die eine Bereicherung für die unternehmensübergreifende Kommunikation darstellt. Denn IME prüft bei jedem Telefonat, ob das Unternehmen hinter der gewählten Nummer die Lösung ebenfalls einsetzt. Ist das der Fall, wird das Gespräch nicht über das Festnetz (PSTN) aufgebaut, sondern über die Internetverbindung geroutet. So lassen sich nicht nur zusätzliche Informationen wie Videobilder oder Kontaktdetails übermitteln, sondern auch Kosten sparen – insbesondere bei internationalen Anrufen. „Das Besondere an IME ist jedoch, dass es ein selbstlernendes System ist“, sagt Jens Peter Jacobs, Technischer Leiter bei avodaq. "Wird eine Nummer zum ersten Mal angerufen, läuft das Telefonat noch über Festnetz und wird zur Authentifizierung genutzt. Setzen beide Gesprächspartner IME ein, registriert dies das System und künftige Anrufe werden automatisch über das Internet geführt.“ Dabei können mithilfe individuell bestimmbarer Filter auch unerwünschte Nummern geblockt oder einzelne Kontakte weiterhin über die Festnetzverbindung aufgebaut werden. Grund für etwaige Sicherheitsbedenken besteht daher nicht.
„Wir beobachten die neuen Entwicklungen sehr gespannt“, sagt Jacobs über die IMELösung, die voraussichtlich noch in diesem Halbjahr auf den Markt kommen wird. Während bisher vor allem die verbesserte Kommunikation innerhalb eines Unternehmens im Vordergrund stand, geht es nun um unternehmensübergreifende Verbindungen: „Je mehr Partner und Kunden IME nutzen, desto größer wird das Netzwerk und die dadurch erzielten Synergie-Effekte“, erklärt Jacobs. „Daher hoffen wir, dass sich IME schnell am Markt etablieren wird."
Die avodaq AG gehörte bei der Einführung der 8.0-Version des CUCM zu den ausgewählten Early-Field-Trial-Partnern. Als Spezialist für Unified Communications (UC) und langjähriger Cisco-Partner besitzt avodaq eines der größten europäischen UC-Labore, um Anwendungen unter realen Bedingungen einzusetzen. Deshalb war der Systemintegrator auch das erste Unternehmen, mit dem Cisco vor wenigen Wochen IME getestet hat. Durch die frühzeitigen Erprobungen neuer Lösungen kann avodaq ihren Kunden wiederum stets die modernsten Technologien anbieten.
Über die avodaq AG
Die avodaq AG ist einer der führenden deutschen Anbieter moderner Kommunikationslösungen und zählt zu den Pionieren im Bereich Unified Communications. Die 1997 gegründete Gesellschaft ist an den Standorten Hamburg, Berlin, Frankfurt a. M., München und Singapur vertreten. Hochqualifizierte Mitarbeiter garantieren mit ihren Installationen reibungslose Kommunikationsabläufe. Mit dem nötigen Fachwissen sorgen sie für die optimale Verbindung von Telefonie, Voice- und Text-Mail sowie Video-Conferencing. Zudem ist die avodaq AG Spezialist für Schulungen in ihrem Fachgebiet Unified Communications.
